Spritzgussverfahren für Kunststoffzahnräder
Beim Spritzgussverfahren für Kunststoffzahnräder wird Kunststoffmaterial geschmolzen und in eine Präzisionsform eingespritzt, anschließend abgekühlt und verfestigt, um Zahnradkomponenten zu formen. Hier ist der Schritt-für-Schritt-Workflow:
1. Materialvorbereitung
Wählen Sie technische Kunststoffe (z. B. POM, PA66, PBT), die den Festigkeits- und Verschleißfestigkeitsanforderungen des Zahnrads entsprechen.
Trocknen Sie das Material (entfernen Sie Feuchtigkeit), um Blasen im fertigen Zahnrad zu vermeiden.
2. Formvorbereitung
Verwenden Sie eine hochpräzise Zahnradform (Zahnprofil per CNC bearbeitet für strenge Toleranzkontrolle).
Reinigen Sie den Formhohlraum und tragen Sie Formtrennmittel auf (zum leichteren Auswerfen der Teile).
3. Kernspritzgussschritte
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Plastifizierung
Erhitzen Sie die Kunststoffpellets im Zylinder der Spritzgießmaschine, um sie zu einer gleichmäßigen Schmelze zu verschmelzen (die Temperatur variiert je nach Material: z. B. 180–220 °C für POM).
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Einspritzen
Die Schnecke der Maschine spritzt die Schmelze mit einem Druck von 50–150 MPa in den Hohlraum der Zahnradform und füllt alle Zahndetails vollständig aus.
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Packen und Halten
Halten Sie den Druck für kurze Zeit aufrecht, um die Schrumpfung während des Abkühlens auszugleichen und die Maßhaltigkeit des Zahnrads sicherzustellen.
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Kühlung
Kühlen Sie die Schmelze über die Kühlkanäle der Form ab, bis sie erstarrt (10–30 Sekunden, abhängig von der Zahnraddicke).
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Auswerfen
Öffnen Sie die Form und verwenden Sie Auswerferstifte, um das fertige Kunststoffzahnrad zu entfernen.
4. Nachbearbeitung (nach Bedarf)
Wichtige Anmerkungen
Die Formpräzision bestimmt direkt die Genauigkeit der Zahnradzähne (eine strenge Kontrolle der Zahnteilung und der Profiltoleranzen ist erforderlich).
Passen Sie die Einspritzparameter (Temperatur, Druck, Haltezeit) an das Kunststoffmaterial an und vermeiden Sie Fehler wie Schrumpfung, Gratbildung oder kurze Einspritzungen.
